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eisenmangelsyndrom

Das Eisenmangelsyndrom

Ursachen, Auswirkung und Behandlungsmöglichkeiten eines Eisenmangelsyndroms

Welche Aufgaben hat Eisen im Körper?

Eisen ist ein sog. essentielles Spurenelement und Baustein für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. In dieser Form ist es an die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) gebunden und am Sauerstofftransport im Blut beteiligt.
Daneben wirkt Eisen bei der Sauerstoffspeicherung und Blutbildung mit und ist für viele biochemische Prozesse mitverantwortlich, wie etwa Zellwachstum und unterschiedliche Stoffwechselprozesse.
Der Großteil des Eisens wird in Leber, Milz und Knochenmark in Form von Ferritin und Hämosiderin (Depot-Eisen) gespeichert. Bei einem Eisenmangelsyndrom sinkt die Eisenmenge im Blut sowie in den Eisenspeichern unter den Normwert. Die Diagnose eines Eisenmangels erfolgt daher über eine Blutuntersuchung, bei der ein komplettes Blutbild gemacht wird.

Welche Ursachen hat ein Eisenmangelsyndrom?

Grundsätzlich entsteht ein Eisenmangelsyndrom bei einem Missverhältnis zwischen Eisenaufnahme durch die Nahrung, erhöhtem Eisenbedarf im Körper und gesteigertem Eisenverlust bei Blutungen und Menstruation (mehr hierzu im Buch „Eisen – Das Buch für die Frau“ von Dr. med. Schaub).
Der menschliche Körper kann Eisen nicht selbst produzieren und muss es daher mit der Nahrung zuführen um Verluste auszugleichen. Dabei wird auch die Speicherung von Reserveeisen in Form von Ferritin in Leber, Milz, Knochenmark und Muskulatur aufrechterhalten. Der Eisenbedarf liegt bei erwachsenen Männern wie Frauen bei 10-20 mg.
Hauptgrund eines Eisenmangelsyndroms ist jedoch die schwierige Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Dies aufgrund von industriell verarbeiteten Produkten und einer durch Düngung, Mästung und Monokulturen vorangetriebenen Armut an Mikronährstoffen in Lebensmitteln. Egal ob Tierisch oder pflanzlich.

Wie äußert sich ein Eisenmangelsyndrom?

Eisenmangel kann eine Vielzahl an Syptomen hervorrufen welche allesamt unspezifisch und für viele unerklärlich erscheinen. Einige davon sind u.a. Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit, Haarausfall, Blässe der Haut oder allgemeine Leistungsschwäche. Selbst im medizinischen Alltag wird praktisch nie ein Eisenmangelsyndrom in Betracht gezogen. Immerhin sind aber zwischen 25% und 50% der Menschheit von Eisenmangel betroffen. Dr. Schaub aus Binningen (CH) hat erstmals den Versuch unternommen Menschen die an Depression oder an Konzentrationsstörungen leiden auf ein Eisendefizit zu prüfen und die leeren Eisenspeicher wieder aufzufüllen. Die Symptome der besagten Krankheiten haben sich bei der Mehrzahl der Patienten (67%) massiv verbessert. Auch bei anderen Symptomen, die zu einem hohen Prozentsatz auf Eisenmangel zurückgeführt werden können, liegt die bisherige Erfolgsquote von über 1000 dokumentierten und analysierten Therapieverläufen hoch: zwischen 50 und 70 Prozent – je nach Symptom. Eisenmangel wurde in den letzten Jahrzehnten völlig unterschätzt. Mittlerweile ist aber oft genug nachgewiesen worden, dass Eisenmangel auch ohne Anämie (Blutarmut) Krankheitssymptome verursachen kann, die viele Menschen veranlassen, einen Arzt aufzusuchen. Da man jedoch um die Vielzahl der Symptome eines Eisendefizits nicht wusste, wurde es zur Routine, für jedes einzelne, sehr wahrscheinlich auf Eisenmangel beruhende Symptome einen Spezialisten aufzusuchen. Dies kostete nicht nur viel Geld, sondern musste auch mit unnötig verlängertem Leiden bezahlt werden. Viele dieser Beschwerden werden heute immer noch als „Befindlichkeitsstörungen“ abgetan. Wenn sie hartnäckig bestehen bleiben und auch die Untersuchungen bei den Spezialisten nichts ergeben, dann bleibt nur noch eines: die Konsultation beim Psychiater oder der Psychologin.

Wie erfolgt die Behandlung eines Eisenmangelsyndroms?

Grundlegend zur Behandlung eines Eisenmangels oder eines fortgeschrittenen Eisenmangelsyndroms ist die labordiagnostische Auswertung des Eisenvorrats (Ferritin) und des frei verfügbaren Eisens (Hämoglobin). Aufgrund dieser Parameter wird die Aufsubstituierung des Eisens anhand mehrerer nur wenige Tage hintereinander durchgeführter Infusionen. Da wir ein von der Swiss Iron Health Organisation anerkanntes Eisenzentrum sind können wir jeden Schritt Ihrer ganz individuellen Therapie durchführen.

Weiterführendes:

Beitrag vom SRF von 2015 zum Thema Eisen und Eisenmangel

Blut – Die Geheimnisse unseres »flüssigen Organs«, Dr. med. Ulrich Strunz, 2015, München.

Das Eisenmangelsyndrom – Das Buch für die Frau – Frauen brauchen gleich viel Eisen wie Männer, Dr. med. Beat Stephan Schaub, 2016, Binningen.

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Dr. med. Roman Fischer
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